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Donnerstag, 06. Jun. 2013

Geld vom Staat: De-minimis-Beihilfen für KMU

 
Das Ministerium für Öffentliche Finanzen hat am 28.05.2013 den Regierungsbeschluss Nr. 274/20013 zur Einführung eines neuen Staatshilfeprogramms zur Gewährung von De-minimis-Beihilfen für Investitionen veröffentlicht, die durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) getätigt werden.
Die De-minimis-Beihilfe wird an KMUs als nicht rückerstattungspflichtige Beträge im Anteil von 100 Prozent des Gesamtwertes der zur Finanzierung genehmigten förderfähigen Aufwendungen bis auf die Höchstgrenze von Euro 200.000 bzw. Euro 100.000 im Falle von Unternehmen im Bereich Straßentransporte gewährt.

Weitere Angaben zu dem neuen staatlichen Beihilfeprogramm:
- Das De-minimis-Beihilfeprogramm wird bis zum 30. Juni 2014 angewendet;
- Die Auszahlung der Beihilfe erfolgt bis zum 31. Dezember 2016, in den Grenzen des zugeteilten Jahresbudgets;
- Das Gesamtbudget beläuft sich auf 400 Mio. RON, Gegenwert von 100 Mio. Euro;
- Die geschätzte Gesamtanzahl von Unternehmen welche die staatliche Beihilfe aufgrund des Programms in Anspruch nehmen sollen ist 1.000;
- Die Höhe der De-minimis-Beihilfe: 100 Prozent der förderfähigen Aufwendungen;
- förderfähige Aufwendungen: Verwirklichung/Beschaffung von Industriebauten, produktionstechnischen Einrichtungen und Maschinen, Arbeitsvorrichtungen und ?anlagen, Mess-, Kontroll- und Regelungsgeräte und -einrichtungen, nicht zulassungsfähige Beförderungsmittel, IT-Geräte.

Mitarbeiter: Das Unternehmen muss eine feste Verpflichtungserklärung im Hinblick auf die Erhaltung der bestehenden Arbeitsplätze und die Schaffung von 5 Arbeitsplätzen, für De-minimis-Beihilfen bis Euro 100.000 inklusive, oder 7 Arbeitsplätzen für De-minimis-Beihilfen von Euro 100.000 bis Euro 200.000 bis zur Verwirklichung der Investition vorlegen.

Von der Gewährung der De-minimis-Beihilfen, ausgenommene Sektoren:
- Fischerei und Aquakultur;
- Rohproduktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen;
- Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte;
- Aktivitäten im Zusammenhang mit der Ausfuhr in Drittländer oder in EU-Mitgliedsstaaten;
- Der Verwendung einheimischer, statt importierter Ware, zugewiesene Beihilfen;
- Das Kohlensektor;
- Beschaffung von Straßenfahrzeugen für Warentransporte.

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf:
Noerr Finance & Tax SRL
Gen. C-tin Budişteanu Str. 28 C
010775 Bukarest

Iulian Sorescu, FCCA
Partner, Leiter Finanzberatungsabteilung
T +40 (21) 312 58 88
iulian.sorescu@noerr.com
Monica Badea
Wirtschaftsprüferin, Finanzberaterin
T +40 (21) 312 58 88
monica.badea@noerr.com
www.noerr.com

Hinweis: Die Angaben in diesem Informationsblatt können eine maßgeschneiderte Beratung nicht ersetzen.
copyright: Noerr Finance & Tax SRL 2013

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