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Nachgefragt:

Dienstag, 25. Jun. 2013

Nachgefragt zu: Freiberufler in der Marktwirtschaft

 
Die Zahl der Konzerne, die in Rumänien sogenannte Freelancer suchen, um Projekte umzusetzen, ist innerhalb eines Jahres (von März 2012 - März 2013) um 280 Prozent gestiegen.Die meisten Arbeitsplätze, die in Rumänien von Freiberuflern belegt werden, gibt es im Bereich IT, aber auch Projekte in der Verwaltung, im Marketing und im Ingenieurwesen bieten Chancen auf diesem Gebiet. Für mehr als die Hälfte der Freiberufler (58 Prozent) ist diese Art von Tätigkeit auch ihre Haupteinnahmequelle. Über Vor- bzw. eventuelle Nachteile dieser Art der Auftragsvergabe befragte der Rumänien Online Kurier drei Personen aus verschiedenen Sparten.

Denisa Abrudan, Dozentin von der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften an der West-Universität in Timisoara. "Die Möglichkeit, Freiberufler zu beschäftigen, bringt Vorteile für beide Seiten. Durch das Heranziehen von Freelancern müssen die Unternehmen einen Teil ihrer Arbeitnehmer nicht einstellen und diese sind ihrerseits nicht durch langfristige Verträge an ein Unternehmen gebunden?"

Peter Hochmuth, Präsident des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat, der sich auch mit Personalmanagement beschäftigt: Der Produktionsprozess hat zu einer erhöhten Nachfrage an Experten geführt. So sind die Aktivitäten heute vielseitiger; Forschung und komplexe Arbeitsabläufe haben die einfachen Arbeiten abgelöst. Vor 15 Jahren gab es in vielen Bereichen noch kaum Bedarf an Experten. Und nicht zuletzt: Die Zusammenarbeit mit einem Freiberufler entbürokratisiert?"

Pavel Kasai, Direktor im Territorialamt für Arbeit (ITM) im Kreis Timis: " Flexible Arbeitsstrukturen sind willkommen und in demokratischen Staaten üblich. So wird Mehrwert und Qualität geschaffen. (...) Auch ein Selbständiger (rum: PFA) kann weitere Arbeitskräfte einstellen und gerade da können junge Absolventen den Start auf den Arbeitsmarkt wagen?"


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