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Pressemitteilungen/Comunicate de Presa:

Freitag, 17. Apr. 2015

Timisoara aktuell: Auch in Deutsch - Theater übers Altern

 
Derzeit und noch bis zum 19. April 2015 findet das "The Art of Ageing - 1st European Theatre and Science Festival" und parallel dazu die nächste internationale Theaterkonferenz sowie die Generalversammlung der European Theatre Convention (ETC) statt. Gastgeber ist das Teatrul National in Timisoara, Rumänien.

Der demographische Wandel unserer Gesellschaft ist eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Mit dem Festival möchte das europäische ETC-Projekt "The Art of Ageing", welches in Zusammenarbeit von acht Theatern entwickelt wurde, zwei Jahre europäischer künstlerischer Kooperation feiern. Das erste Mal findet ein Treffen und ein Austausch in einem multidisziplinären künstlerischen Kontext darüber statt, welchen Einfluss die alternden Bevölkerungen auf unsere Gesellschaften haben. Wie sehen die Konsequenzen für die Gesellschaft, die Gemeinden und jeden Einzelnen aus und was bedeutet dies ganz konkret für die Zukunft des Theaters? Welche Formate und Praktiken haben sich bewährt, um ein generationenübergreifendes Publikum anzusprechen und einzubinden?

Das Festival bietet eine einzigartige Möglichkeit, Künstler, Zuschauer und politische wie ökonomische Interessensgruppen mit Experten aus den Bereichen der Philosophie, Soziologie, Ökonomie und Politik auf einem europäischem Rahmen zusammenzubringen. Zur Veranstaltung werden über hundert Künstler und Theatermacher aus mehr als zwanzig Ländern erwartet. Zu den Referenten, Podiumsgästen und Workshopleitern zählen Dr. George W Leeson, Co-Direktor des Oxford Institute of Population Ageing, Ebbe Johansen Vize-Präsident der AGE Platform Europe, Birgit Dahlke, Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin und Stuart Kandell, US-amerikanischer Theaterkünstler und globaler Pionier der Kunst des Alterns.
Fünf neue, im Rahmen des Projektes "The Art of Ageing" realisierte, europäische Theater-Ko-Produktionen, werden auf dem Festival gezeigt. Mit jeweils sehr unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen und Recherchen zum Thema positionieren sich die Stücke in einem breiteren wissenschaftlichen Kontext:
"Die Uhr tickt" (koproduziert vom Staatstheater Karlsruhe, Deutschland & Teatrul National Timisoara, Rumänien), geschrieben von Peca Stefan, inszeniert von Malte C. Lachmann. In deutscher und rumänischer Sprache. "Erdbeerweisen" (koproduziert vom Staatstheater Braunschweig, Deutschland & Teatrul National "Marin Sorescu" Craiova, Rumänien), realisiert durch werkgruppe2. In deutscher und rumänischer Sprache.
"Land der ersten Dinge" (koproduziert vom Deutschen Theater Berlin, Deutschland & Slowakisches Nationaltheater Bratislava, Slowakei), geschrieben von Nino Haratischwili, inszeniert Brit Bartkowiak. In deutscher und slowakischer Sprache. "Ich befürchte, jetzt kennen wir uns" (koproduziert vom Theater und Orchester Heidelberg, Deutschland & Gavella City Drama Theatre Zagreb, Kroatien), geschrieben von Ivor Martinić, inszeniert von Miriam Horwitz für die deutsche Version und von Dominique Schnizer für die kroatische Version.

Die ETC ist Europas größtes Netzwerk öffentlicher Theater mit rund 40 Mitgliedstheatern in mehr als 20 Ländern. Seit ihrer Gründung 1988 fördert und initiiert die ETC den Austausch von Theaterschaffenden und -produktionen, die Mobilität des Theaterpublikums, die Entwicklung zeitgenössischer Dramatik, die Entwicklung neuer internationaler Theaterformen und -koproduktionen. Des Weiteren ist die ETC als Fürsprecherin der Theater im Dialog mit den EU Institutionen aktiv. Für mehr Informationen - www.etc-cte.org.

Das Festival ist eine Kooperation der European Theatre Convention, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Staatstheater Braunschweig, dem Teatrul Național Timișoara, dem Teatrul National "Marin Sorescu" Craiova, dem Gavella City Drama Theatre, dem Theater und Orchester Heidelberg,
dem Slowakischen Nationaltheater Bratislava und dem Deutschen Theater Berlin. Förderer der Veranstaltungsreihe ist die Stadt Timisoara.
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